Hypovereinsbank-Situation
Die Situation
Am Beispiel der Wohnanlage „Forum Homburg“ wurden so ziemlich alle Katastrophen, die einem Anleger, der eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage gekauft hatte, widerfahren können, deutlich.

Die Ausgangssituation:
Bei dem Objekt handelt es sich um einen Neubau in einer saarländischen Kreisstadt mit einem Universitätsableger, in zentraler Lage gegenüber dem neuen Rathaus. Über 300 Wohneinheiten wurden in mehreren sechsgeschossigen Gebäuden untergebracht. Die überwiegende Zahl der Anleger hatte den Wohnungskauf mangels Eigenkapital fremdfinanziert.
Die übertriebenen Quadratmeterkaufpreise bedingten eine utopische Miete. Der nicht werthaltige Mietgarant ging nach kurzer Zeit in Konkurs. Bauträger und Treuhänder ereilte das gleiche Schicksal. Die erste Hausverwaltung, ein Tochterunternehmen des Initiators, wurde aufgrund negativer Vorkommnisse bereits nach kurzer Zeit abgelöst. Der nachfolgende Hausverwalter glänzte durch fehlende Buchhaltung, nicht nachvollziehbare Nebenkostenabrechnungen, undurchsichtige Renovierungsarbeiten und einer sehr „eigennützigen“ Sondereigentumsverwaltung. Als die Mehrheiten in der WEG-Versammlung kippten, verschwand der Hausverwalter mit der Sonderumlage, den Hausgeldern und den Mieteinnahmen in die USA. Die Katastrophe gipfelte darin, dass er sämtliche Unterlagen, inklusive Buchhaltung, beiseite schaffte und die Energieversorger wegen unbezahlter Rechnungen den Strom abstellten (kein Strom, keine Heizung, keine Miete!) und eine in mehrfacher Millionenhöhe überschuldete Wohnungseigentümergemeinschaft, in der jeder einzelne Miteigentümer persönlich haftet.


Die Lösung:
Viele Anleger hatten sich in einer Interessengemeinschaft über den Bund der Kapitalanleger e. V. zusammengeschlossen, nachdem die fehlenden Mieteinnahmen den finanziellen Druck erhöhten und eine rechtliche Prüfung zahlreiche Fehler in den (Kredit-)Verträgen aufdeckte.
Als daraufhin die Zahlungen an die Banken eingestellt bzw. nur noch unter Vorbehalt gezahlt wurde, gerieten die Banken unter Zugzwang. Die Reaktion auf die Forderungen der Anleger, die teilweise finanziell ruiniert waren, hier wirtschaftliche Lösungen zu finden, war sehr unterschiedlich. Zwei Großbanken, u.a. die Hypovereinsbank, reagierten verhalten professionell und bewegten sich langsam zu konstruktiven Lösungen hin. Eine kleinere Regionalbank versperrte sich diesen Vorschlägen und war der Ansicht, durch konsequentes Vollstrecken ihre Forderungen eintreiben zu können. Vor Gericht unterlag die Bank in den meisten Fällen bzw. mußte sich in auf niedrigem Niveau vergleichen – Hochmut kommt vor dem Fall! Die WEG-Versammlung wählte endlich echte Interessenvertreter aus ihren eigenen Reihen. Man fand einen ordentlichen Hausverwalter, der sich des Desasters annahm und seriös seine Aufgaben erfüllte. Die Wohnungen werden heute zu realistischen Preisen vermietet.

Für alle Beteiligten gilt: Nur das Anstreben einer wirtschaftlich sinnvollen Lösung dient der Schadensbegrenzung!

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